Arbeitsbeispiele (siehe Bilder A-F)

Die Abbildungen der Arbeitsbeispiele finden Sie auf den Grafikseiten.

Der Abstand der Düse zum Werkstück richtet sich nach dem zu bearbeitenden Material (Metall, Kunststoff etc.) und der beabsichtigten Bearbeitungsart.

Die optimale Temperatur für die jeweilige Anwendung lässt sich durch praktischen Versuch ermitteln.

Machen Sie immer erst einen Test bezüglich Luftmenge und Temperatur. Beginnen Sie mit einem größeren Abstand und einer niedrigen Leistungsstufe. Passen Sie Abstand und Leistungsstufe dann nach Bedarf an. Bleiben Sie ggfs. mit der Düse in Bewegung, um zu starke Erhitzung an einer Stelle zu vermeiden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Material Sie bearbeiten oder wie die Wirkung der Heißluft auf das Material ist, dann testen Sie die Wirkung an einer verdeckten Stelle.

Sie können bei allen Arbeitsbeispielen außer „Lackreste im Bereich von Glasflächen entfernen“ ohne Zubehör arbeiten. Der Einsatz der vorgeschlagenen Zubehörteile vereinfacht jedoch die Arbeit und erhöht die Qualität des Ergebnisses wesentlich.

Für dieses Heißluftgebläse können Sie alle in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Düsen, die bei Bosch als Zubehör erhältlich sind, verwenden.

Zum Entfernen von Aufklebern und Etiketten benötigen Sie keine Düse. Entfernen Sie Aufkleber und Etiketten vorsichtig mit einem Spachtel (siehe Bild A).

Setzen Sie die Flächendüse (10) auf. Weichen Sie die Lackreste kurz mit Heißluft auf und heben Sie sie mit einem sauberen Spachtel ab (siehe Bild D). Lange Hitzeeinwirkung verbrennt die Lackreste und erschwert das Entfernen.

Viele Klebemittel werden durch Wärme weich. Bei erwärmtem Kleber können Sie Verbindungen trennen oder überschüssigen Kleber entfernen.

Setzen Sie die Reflektordüse (7) auf. Wählen Sie den Durchmesser des Schrumpfschlauches (8) passend zum Werkstück. Erwärmen Sie den Schrumpfschlauch gleichmäßig, bis er eng am Werkstück anliegt.

Setzen Sie die Reduzierdüse (9) auf. Wählen Sie die höchste Leistungsstufe. Entzünden Sie zunächst einige wenige Grillkohlen und fügen dann weitere hinzu.

  • Verwenden Sie unbedingt die Glasschutzdüse (11). Es besteht Glasbruchgefahr.

Auf profilierten Flächen können Sie die Lackreste mit einem passenden Spachtel abheben und mit einer weichen Drahtbürste abbürsten.

  • Prüfen Sie vor dem Erwärmen, ob es sich tatsächlich um eine wasserführende Metallleitung handelt. Metallleitungen sind oft äußerlich nicht von Gasleitungen zu unterscheiden. Gasleitungen dürfen keinesfalls erwärmt werden.

Setzen Sie die Winkeldüse (12) auf. Erwärmen Sie eingefrorene Stellen vorzugsweise vom Ablauf in Richtung Zulauf.