Arbeitshinweise
- Nehmen Sie den Akku vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug (z.B. Wartung, Werkzeugwechsel etc.) aus dem Elektrowerkzeug. Bei unbeabsichtigtem Betätigen des Ein-/Ausschalters besteht Verletzungsgefahr.
- Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen.
- Das Elektrowerkzeug ist nicht für den Stationärbetrieb geeignet. Es darf z.B. nicht in einen Schraubstock eingespannt oder auf einer Werkbank befestigt werden.
Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein, setzen Sie es mit der ganzen Schleiffläche auf den zu bearbeitenden Untergrund und bewegen Sie es mit mäßigem Druck über das Werkstück.
Die Abtragsleistung und das Schliffbild werden im Wesentlichen durch die Wahl des Schleifblattes, die vorgewählte Schwingzahlstufe (nur bei UniversalOrbit 18V-20) und den Anpressdruck bestimmt.
Nur einwandfreie Schleifblätter bringen gute Schleifleistung und schonen das Elektrowerkzeug.
Achten Sie auf gleichmäßigen Anpressdruck, um die Lebensdauer der Schleifblätter zu erhöhen.
Eine übermäßige Erhöhung des Anpressdruckes führt nicht zu einer höheren Schleifleistung, sondern zu stärkerem Verschleiß des Elektrowerkzeuges und zum vorzeitigen Ausfall der Schleifplatte.
Benutzen Sie ein Schleifblatt, mit dem Metall bearbeitet wurde, nicht mehr für andere Materialien.
Verwenden Sie nur original Bosch-Schleifzubehör.
Ziehen Sie ein Schleifblatt feinerer Körnung auf.
Durch leichtes Variieren des Anpressdruckes bzw. Änderung der Schwingzahlstufe können Sie die Schleiftellerschwingzahl reduzieren, wobei die Exzenterbewegung erhalten bleibt.
Bewegen Sie das Elektrowerkzeug mit mäßigem Druck flächig kreisend oder wechselnd in Längs- und Querrichtung auf dem Werkstück. Verkanten Sie das Elektrowerkzeug nicht, um ein Durchschleifen des zu bearbeitenden Werkstückes, z. B. Furniere, zu vermeiden.
Nach Beendigung des Arbeitsvorganges schalten Sie das Elektrowerkzeug aus.
Zum Aufpolieren von verwitterten Lacken oder Nachpolieren von Kratzern (z. B. Acrylglas) kann das Elektrowerkzeug mit entsprechenden Polierwerkzeugen wie Lammwollhaube, Polierfilz oder -schwamm (Zubehör) ausgestattet werden.
Wählen Sie beim Polieren eine niedrige Schwingzahl (Stufe 1 –4), um eine übermäßige Erwärmung der Oberfläche zu vermeiden.
Tragen Sie die Politur auf eine etwas kleinere Fläche auf, als Sie polieren möchten. Arbeiten Sie das Poliermittel mit einem geeigneten Polierwerkzeug mit Kreuzgang- oder Kreisbewegungen und mäßigem Druck ein.
Lassen Sie das Poliermittel nicht auf der Oberfläche austrocknen, die Oberfläche kann sonst beschädigt werden. Setzen Sie die zu polierende Fläche nicht der direkten Sonnenstrahlung aus.
Reinigen Sie die Polierwerkzeuge regelmäßig, um gute Polierergebnisse zu sichern. Waschen Sie die Polierwerkzeuge mit mildem Waschmittel und warmem Wasser aus, verwenden Sie keine Verdünnungsmittel.
Die Angaben in der nachfolgenden Tabelle sind empfohlene Werte.
Die für die Bearbeitung günstigste Kombination lässt sich am besten durch praktischen Versuch ermitteln.
Anwendung | Körnung | Schwingzahlstufe |
|---|---|---|
Lacke anschleifen | 180/240 | 2/3 |
Lacke ausbessern | 120/240 | 4/5 |
Lacke entfernen | 40/60 | 5 |
Weichholz | 40/240 | 5/6 |
Hartholz | 60/240 | 5/6 |
Furnier | 180/240 | 2–4 |
Aluminium | 80/240 | 4/5 |
Stahl | 40/240 | 5 |
Stahl entrosten | 40/120 | 6 |
rostfreier Stahl | 80/240 | 5 |
Stein | 80/240 | 5/6 |